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Übersäuerung verstehen: Körper aus dem Gleichgewicht – Symptome, Risiken & natürliche Wege zur Balance

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Wilfried Bechtle

Jul 28, 2025 10 Minutes Read

Übersäuerung verstehen: Körper aus dem Gleichgewicht – Symptome, Risiken & natürliche Wege zur Balance Cover

Neulich stand ich wieder frierend vor dem Gemüsefach meines Kühlschranks und fragte mich: Liegt meine ewige Erschöpfung vielleicht doch am falschen Essen? Ein Freund hatte mir erzählt, wie Übersäuerung angeblich das Wohlbefinden untergräbt. Zeit, einmal selbst nachzuforschen – und zwischen Zitronenwasser und Kräutertee ein bisschen auf Entdeckungstour im eigenen Körper zu gehen.

1. Symptome von Übersäuerung: Warnsignale, die ich nie auf dem Schirm hatte

Wenn ich an Übersäuerung denke, kommen mir zuerst diffuse Beschwerden in den Sinn, die ich früher nie damit in Verbindung gebracht hätte. Gerade in Industrieländern, wo die Ernährung oft aus vielen säurebildenden Lebensmitteln besteht, sind die Übersäuerung Symptome weit verbreitet – und doch werden sie oft übersehen oder falsch gedeutet.

Chronische Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf – mein ewiger Begleiter

Es gibt Tage, an denen ich trotz acht Stunden Schlaf kaum aus dem Bett komme. Chronische Müdigkeit begleitet mich, auch wenn ich eigentlich alles richtig mache. Erst durch meine Recherche habe ich verstanden, dass Müdigkeit bei Übersäuerung ein häufiges Warnsignal ist. Der Körper muss viel Energie aufwenden, um überschüssige Säuren zu neutralisieren und den Blut-pH-Wert konstant zwischen 7,35 und 7,45 zu halten. Das laugt aus – und ich fühle mich dauerhaft erschöpft, ohne zu wissen, warum.

Hautprobleme und Akne: Wenn Stress und Ernährung sich zeigen

Immer dann, wenn ich zu viel Stress habe oder bei Fertigprodukten zugreife, reagiert meine Haut. Akne, Unreinheiten, manchmal sogar kleine Entzündungen – das alles sind Übersäuerung Symptome, die ich früher für reine Kosmetikprobleme hielt. Studien zeigen, dass ein gestörter Säure-Basen-Haushalt die Hautbarriere schwächt und Entzündungen fördert. Besonders auffällig: Diese Beschwerden treten oft gemeinsam mit anderen Symptomen wie Allergien oder Kopfschmerzen auf.

Allergien und Kopfschmerzen nach einer deftigen Mahlzeit – Zufall?

Nach einem üppigen Essen, besonders wenn es viele tierische Produkte oder Fertiggerichte enthält, bekomme ich manchmal Kopfschmerzen oder sogar allergische Reaktionen. Lange habe ich das als Zufall abgetan. Doch Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Übersäuerung das Immunsystem schwächt und die Entstehung von Allergien begünstigt. Auch Kopfschmerzen können durch die Belastung des Körpers mit überschüssigen Säuren entstehen.

Wechselnde Muskel- und Gelenkbeschwerden: Ein Rätsel für mich

Mal zwickt es im Knie, mal schmerzt der Rücken oder die Schultern. Muskel- und Gelenkbeschwerden sind typische, aber unspezifische Übersäuerung Symptome. Der Körper lagert überschüssige Säuren im Bindegewebe oder in den Gelenken ab, was zu Entzündungen, Schmerzen und langfristig sogar zu Osteoporose führen kann. Gerade bei Menschen mit einem modernen, bewegungsarmen Lebensstil treten diese Beschwerden häufiger auf.

Weitere unspezifische Symptome: Die Liste ist lang

  • Immunschwäche und häufige Infekte

  • Gewichtszunahme, besonders durch Einlagerung von Säuren im Fettgewebe

  • Diabetes und Herz-Kreislauf-Beschwerden

  • Vorzeitige Alterung durch freie Radikale

  • Hexenschuss, Ischias, Zahnfleischentzündungen

  • Atembeschwerden, Hefepilzüberwucherung

Viele dieser Beschwerden sind unspezifisch und können auf andere Ursachen zurückgehen. Doch in Kombination und bei anhaltender Belastung lohnt sich ein Blick auf den eigenen Säure-Basen-Haushalt.

Risiken langfristiger Übersäuerung: Mehr als nur Unwohlsein

Langfristig kann eine chronische Übersäuerung das Risiko für ernsthafte Krankheiten erhöhen. Studien zeigen, dass in einem übersäuerten Milieu das Krebsrisiko steigt. In Deutschland erhält laut aktuellen Zahlen fast jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens eine Krebsdiagnose (Frauen: 43 %, Männer: 51 %). Auch Allergien, Osteoporose, Rheuma, Gicht und Diabetes werden mit einem gestörten Säure-Basen-Gleichgewicht in Verbindung gebracht.

Wie der Körper versucht, das Gleichgewicht zu halten

Der Körper ist erstaunlich anpassungsfähig. Er hält den Blut-pH-Wert konstant, meist auf 7,36. Doch das gelingt nur, indem er Mineralstoffe wie Kalzium aus den Knochen zieht oder Säuren im Fettgewebe einlagert. Das kann auf Dauer zu Knochenschwund und anderen Problemen führen. Auch Leitungswasser, das meist neutral bis leicht sauer ist, trägt nur begrenzt zur Entsäuerung bei.

Datenpunkt

Wert

Krebsdiagnose im Laufe des Lebens (Frauen)

43 %

Krebsdiagnose im Laufe des Lebens (Männer)

51 %

pH-Wert im Blut (konstant)

7,35–7,45

Optimaler pH-Wert

7,36

Chronische Müdigkeit bei Übersäuerung

häufig

Leitungswasser

neutral bis leicht sauer

Diese Zahlen und Fakten zeigen, wie wichtig es ist, die Symptome von Übersäuerung ernst zu nehmen und den eigenen Lebensstil zu hinterfragen. Oft sind es gerade die kleinen, unscheinbaren Warnsignale, die auf ein größeres Ungleichgewicht im Körper hindeuten.


2. Säure-Basen-Haushalt: Mein ganz persönlicher Balance-Akt – und was ihn aus dem Gleichgewicht wirft

Wenn ich ehrlich bin, sieht mein Alltag oft so aus: Ein schnelles Frühstück mit Kaffee, mittags ein belegtes Brötchen oder Fertiggericht, abends vielleicht noch etwas Fleisch oder Käse. Dazu kommt der Stress im Job, der mich nicht nur müde macht, sondern offenbar auch meinen Säure-Basen-Haushalt beeinflusst. Lange habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht, aber je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto klarer wird: Ernährung und Lebensstil wirken sich auf meinen Körper aus – und zwar ganz individuell.

Ernährung, Stress und Umwelt: Die Hauptfaktoren für ein Ungleichgewicht

Viele Menschen in Industrieländern, so auch ich, nehmen täglich eine Vielzahl säurebildender Lebensmittel zu sich. Dazu zählen vor allem tierische Produkte wie Fleisch, Wurst und Käse, aber auch Fertiggerichte, Zucker, Kaffee und Alkohol. Oft sind diese Lebensmittel fester Bestandteil meines Speiseplans. Was ich dabei lange unterschätzt habe: Nicht nur die Ernährung, sondern auch Faktoren wie Stress, Umweltgifte und sogar Medikamente können den Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht bringen.

Research shows, dass Übersäuerung nicht nur durch das, was wir essen, entsteht. Bewegungsmangel und dauerhafter Stress verschärfen die Situation zusätzlich. Der Körper muss dann auf verschiedene Systeme zurückgreifen, um den Blut-pH-Wert stabil zu halten. Das gelingt zwar meist, aber es geht auf Kosten anderer Bereiche, etwa der Mineralstoffreserven in Knochen und Gewebe.

Wie der Körper den pH-Wert reguliert – und warum das nicht immer reicht

Der menschliche Körper ist erstaunlich: Er hält den Blut-pH-Wert in einem sehr engen Bereich zwischen 7,35 und 7,45. Das ist lebenswichtig, denn schon kleine Abweichungen können die Gesundheit gefährden. Der Idealwert liegt bei etwa 7,36, der tolerierte Bereich zwischen 6,75 und 7,25. Doch wenn ich dauerhaft zu viele Säuren aufnehme oder produziere, muss mein Körper gegensteuern. Dafür nutzt er alkalisierende Mineralien wie Kalzium, Eisen, Magnesium, Kalium und Natrium.

Parameter

Wert / Bedeutung

Alkalisierende Mineralien

Kalzium, Eisen, Magnesium, Kalium, Natrium

Ideal-pH-Wert

7,36

Tolerierter pH-Bereich

6,75 – 7,25

Stabiler Blut-pH-Wert

7,35 – 7,45

Sind diese Mineralstoffreserven irgendwann erschöpft, kann das zu Problemen führen. Studien deuten darauf hin, dass chronische Übersäuerung langfristig das Risiko für Osteoporose, Gelenkbeschwerden, Allergien und sogar schwere Erkrankungen wie Diabetes oder Krebs erhöhen kann. Auch Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hautprobleme oder Muskelverspannungen können auf einen gestörten Säure-Basen-Haushalt hinweisen.

Individuelle Unterschiede: Warum nicht jeder gleich reagiert

Ein spannender Aspekt ist für mich, dass nicht jeder Körper gleich auf Lebensmittel reagiert. Der Effekt eines Lebensmittels auf den Säure-Basen-Haushalt hängt vom Stoffwechseltyp ab. Manche Menschen vertragen Obst und Gemüse gut und profitieren von ihrer basischen Wirkung. Andere, deren Stoffwechsel anders arbeitet, können durch dieselben Lebensmittel kurzfristig sogar mehr Säuren im Körper haben. Umgekehrt können Proteine bei bestimmten Typen basisch wirken, bei anderen aber säurebildend sein.

Das macht die Suche nach der eigenen Säure-Basen-Haushalt Balance zu einer sehr persönlichen Angelegenheit. Es reicht nicht, sich nur an allgemeine Empfehlungen zu halten. Vielmehr sollte ich auf meinen Körper hören und beobachten, wie ich auf verschiedene Lebensmittel und Lebenssituationen reagiere.

Der Einfluss von Stress und Lebensstil auf den pH-Wert

Was ich oft unterschätzt habe: Stress hat einen direkten Einfluss auf meinen pH-Wert. Wenn ich gestresst bin, produziert mein Körper mehr Säuren. Gleichzeitig bewege ich mich weniger, was die Ausscheidung von Säuren zusätzlich erschwert. Auch Umweltgifte und Medikamente können den Säure-Basen-Haushalt belasten.

Letztlich wird klar: Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und der bewusste Umgang mit Umweltfaktoren sind entscheidend, um die pH-Wert Regulation im Körper zu unterstützen. Alkalisierende Lebensmittel und Mineralien spielen dabei eine zentrale Rolle. Aber auch kleine Veränderungen im Alltag – wie mehr Bewegung, ausreichend Wasser und der Verzicht auf stark säurebildende Lebensmittel – können helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen.


3. Natürlich entsäuern im Alltag: Meine 14 Favoriten aus Wissenschaft und Praxis

Das Thema natürliche Entsäuerung Wege beschäftigt mich schon länger. Im Alltag merke ich immer wieder, wie sehr meine Ernährung und mein Lebensstil meinen Säure-Basen-Haushalt beeinflussen. Gerade in Industrieländern sind wir oft von Übersäuerung betroffen – das zeigen nicht nur zahlreiche Studien, sondern auch die Erfahrungen vieler Menschen. Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hautprobleme oder Muskel- und Gelenkbeschwerden können auf ein Ungleichgewicht im Körper hinweisen. Die Risiken reichen von Allergien bis hin zu ernsteren Erkrankungen wie Osteoporose, Diabetes oder sogar Krebs. Das alles klingt beunruhigend, aber ich habe gelernt: Es gibt viele Tipps zur Verbesserung des pH-Werts, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen.

Mein persönlicher Favorit am Morgen ist ein großes Glas Zitronenwasser. Obwohl Zitronen sauer schmecken, wirken sie im Körper basisch und helfen, den pH-Wert auszugleichen. Ich presse einfach den Saft einer Zitrone in 1–2 Gläser Wasser – das gibt mir Energie und einen frischen Start in den Tag. Alternativ trinke ich manchmal Wasser mit Apfelessig (1–2 Esslöffel auf 250 ml Wasser, ein- bis zweimal täglich). Auch das ist ein bewährter Trick, den viele Experten empfehlen.

Mittags setze ich gerne auf einen großen Salat mit viel grünem Blattgemüse und hochwertigem Olivenöl. Spinat, Grünkohl oder Rucola liefern wichtige Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Kalium, die für die Rohkost Gesundheit und die Säure-Basen-Balance entscheidend sind. Ich habe festgestellt, dass ich mich nach so einem Essen deutlich leichter und vitaler fühle.

Ein weiterer Schlüssel ist die Flüssigkeitszufuhr. Der Mensch besteht zu etwa 70 % aus Wasser, und das Körperwasser ist zu 90 % basisch. Deshalb achte ich darauf, ausreichend (alkalisches) Wasser zu trinken. Hier habe ich das ECAIA Wasser von Sanuslife für mich entdeckt. Die ECAIA Carafe filtert und mineralisiert das Wasser, sodass ich für nur 16 Cent pro Liter eine hochwertige Alternative zu Leitungswasser habe, das oft neutral bis leicht sauer ist. Kräutertees und grüne Säfte sind für mich ebenfalls wichtige Begleiter geworden. Die Kräutertees Vorteile liegen auf der Hand: Sie liefern basische Mineralien und unterstützen die Entgiftung. Grüne Säfte und Smoothies aus Gurke, Sellerie oder Gräsern wie Weizengras bringen zusätzliche Vitalstoffe.

Ich habe gelernt, dass kleine Veränderungen einen großen Unterschied machen können. Statt zu Softdrinks oder Kaffee greife ich lieber zu Mandeln, Sprossen oder eben einem Kräutertee. Mandeln sind besonders reich an Magnesium und Kalzium und wirken basisch. Sprossen sind enzymreich und unterstützen die Verdauung. Auch Milchprodukte habe ich weitgehend durch pflanzliche Alternativen wie Mandel- oder Kokosmilch ersetzt.

Regelmäßige Bewegung und bewusstes Atmen helfen mir, saure Stoffwechselprodukte schneller auszuscheiden. Ein Spaziergang an der frischen Luft oder ein paar tiefe Atemzüge zwischendurch – das klingt simpel, aber es wirkt. Die Forschung zeigt, dass Bewegung und Sauerstoffaufnahme die Säureausscheidung fördern.

Ein Thema, das mich lange abgeschreckt hat, ist die Kontrolle des eigenen pH-Werts. Inzwischen nutze ich ab und zu pH-Teststreifen für den Urin. Die Werte sollten idealerweise zwischen 6,75 und 7,25 liegen. Allerdings weiß ich inzwischen, dass Urintests nicht immer den Blut-pH-Wert widerspiegeln. Sie geben aber einen groben Anhaltspunkt, wie mein Körper auf die Ernährung reagiert.

Immer wieder lese ich von Heilerde zur Mineralienversorgung. Sie enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente, die bei der Entsäuerung helfen können. Allerdings sollte man auf die eigene Verträglichkeit achten, da Heilerde auch die Verdauung beeinflussen kann.

Im Austausch mit anderen habe ich viele praktische Tipps bekommen. Besonders spannend finde ich die Erfahrungen mit rohveganer Ernährung, ergänzt durch Algen wie Spirulina oder Chlorella und Gräser wie Weizen- oder Gerstengras. Diese Lebensmittel gelten als besonders basenbildend und unterstützen die Rohkost Gesundheit.

Maßnahme

Empfehlung

Zitronenwasser

1–2 Gläser mit dem Saft einer Zitrone

Apfelessig

1–2 EL auf 250 ml Wasser, 1–2x täglich

Wasserbedarf

Mensch besteht zu 70% aus Wasser; Körperwasser zu 90% basisch

ECAIA Carafe

16 Cent pro Liter Wasser

Empfohlene pH-Werte

ca. 6,75–7,25

Mein Fazit: Die natürlichen Entsäuerung Wege sind vielfältig und lassen sich individuell anpassen. Ob Zitronenwasser, Salate, Bewegung, Kräutertees oder spezielle Produkte wie ECAIA Wasser – jeder Schritt zählt. Kleine Veränderungen im Alltag können viel bewirken. Die Tipps zur Verbesserung des pH-Werts sind einfach umzusetzen und fördern langfristig die Gesundheit. Für mich ist klar: Die Balance im Säure-Basen-Haushalt ist ein wichtiger Schlüssel zu mehr Wohlbefinden.

Zusammenfassung

Viele Beschwerden könnten mit Übersäuerung zusammenhängen. Mit einfachen Änderungen – von Zitronenwasser bis Sprossen – lässt sich der Säure-Basen-Haushalt natürlich wieder ausbalancieren. Mein Tipp: Schritt für Schritt ausprobieren und auf den eigenen Körper achten.

TLDR

Viele Beschwerden könnten mit Übersäuerung zusammenhängen. Mit einfachen Änderungen – von Zitronenwasser bis Sprossen – lässt sich der Säure-Basen-Haushalt natürlich wieder ausbalancieren. Mein Tipp: Schritt für Schritt ausprobieren und auf den eigenen Körper achten.

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